Peter Hess-Klangmassage

Wohltuende Entspannung mit sanften Klängen

Die Klangmassage ist eine ganzheitliche Entspannungsmethode und wurde vor 30 Jahren von dem Dipl.-Ingenieur für physikalische Technik, Peter Hess, entwickelt. Nach dem Prinzip »aus der Praxis für die Praxis«, begleitet durch wissenschaftliche Forschungen, entwickelten sich qualitativ hochwertige Klangmethoden, die schließlich zu Hochschulzertifikaten bis hin zum Studium der Komplementären Methoden führten. Im Laufe der Zeit entstanden verschiedene Klangmethoden, die eine Spezialisierung in den verschiedenen Arbeitsfeldern von Therapie und Heilwesen, Prävention, Pädagogik und Beratung darstellen. Es entwickelten sich Kooperationen mit Spezialisten aus anderen Berufsfeldern und beide Kooperationspartner partizipieren vom Synergieeffekt. Die Arbeit mit Klangschalen gehört in den Bereich der biophysikalischen Ordnungstherapie und basiert auf der Vorstellung, dass lebende Wesen letztlich schwingende Systeme sind. Jeder  Mensch hat seine eigenen Schwingungsmuster – sowohl auf  zellulärer Ebene, über Gewebeverbände als auch organbezogen. Diese Schwingungsmuster kommunizieren untereinander und beeinflussen sich gegenseitig. Mit sanftem, schrittweisem Vorgehen werden Lösungs- und Ressourcenorientierung angezielt.
Grundsätzlich gilt, dass die Peter Hess-Klangmethoden an den Ressourcen und am Gut-Funktionierenden ansetzen. Das Prinzip dieser Ganzheitsmethode ist die Stärkung der Selbstheilungskräfte.


Die Wirkungsweise der Klangmassage

Auf der körperlichen Ebene übertragen sich die Klangschwingungen als ordnende Impulse auf den Körper und können dabei eine Lockerung der Gewebespannung bewirken, sie tragen damit zur Minderung körperlicher Verspannungen und (neuromuskulärer) Blockaden bei. Im Zusammenwirken mit der auditiven Stimulation führt dies zu einem Zustand meditativer Entspannung und zur Aktivierung einiger Hirnbereiche wie Amygdala, Hippocampus, vorderer cingulärer Cortex, Hypothalamus und Mittelhirn, wie eine Untersuchung von Dr. Uwe Ross »Klangarbeit aus neuropsychologischer Sicht« (2009) ergeben hat. Ergänzend zeigt sich das in einem Forschungsprojekt »Neuronale Wirkung der Peter Hess-Klangmassage

 

 

Regeneration auf allen Ebenen

2007 konnte eine Untersuchung des Europäischen Fachverbandes Klang-Massage-Therapie e.V. mit mehr als 200 Probanden bestätigen, dass regelmäßige Klangmassagen helfen, besser mit Stress umzugehen und das Wohlgefühl in und mit dem eigenen Körper zu verbessern. Diese Stress reduzierende Wirkung nutzt auch der Kardiologe Dr. med. Jens Gramann, der in der Berliner Herzpraxis die Klangmassage im Rahmen des Stressmanagements integriert. Jüngst konnte er in einer vergleichenden Pilotstudie ähnliche Wirkungen der Klangmassage wie durch die Progressive Muskelrelaxation aufzeigen, wobei die Klangmassage eine nachhaltigere Wirkung zu haben scheint. Die Ergebnisse decken sich mit Beschreibungen seiner Kollegin Dr. med. Viviane Kolarcyk, die als Allgemeinärztin ihren Patienten die Klangmassage im Rahmen der psychosomatischen Versorgung anbietet. Sie resümiert: »Stress und Ängste verursachen Beschwerden wie Schlafstörungen, Reizdarmsyndrom, Schulter-Nacken-Syndrom oder verspannungs-bedingte Kopfschmerzen. Nicht selten verschwinden diese Beschwerden bereits nach einem Zyklus von 10 wöchentlichen Klangmassagen à 30 Minuten nachhaltig.« Dass sich die entspannende Wirkung der Klänge auch positiv auf die Schmerzwahrnehmung auswirkt, konnte eine Untersuchung des Cuxhavener
Rheumatologen Dr. med. Matthias Braun zeigen, der die Wirkung der Klangmassage bei Fibromyalgie im Rahmen einer multimodalen Schmerztherapie untersucht hat. Die Ergebnisse eigen, dass durch den Einsatz der Klangmassage ein deutlich besseres Ansprechen der Therapie in Bezug auf die Schmerzreduktion, das Einschlafen und die erlernte Fähigkeit zu entspannen bewirkt wurde. 

 

Autor: Ulrich Krause, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Peter Hess Institut

ulrich.krause@peter-hess-institut.de  www.peter-hess-institut.de